Juni / Juli

Bahnrennen 1001 Runde in Öschelbronn am 28.07.01

 Das ist das längste Bahnrennen der Welt; 200 km und 200 m.10 Teams waren am Start, darunter Tschechen, Dänen, Schweizer und die Elite aus Deutschland. Nach einer kurzen Regenpause (offene Bahn) ging es dann in die erste Hälfte der 1001 Runden. Am Anfang fuhr das Feld verhalten und so konnten einige Teams in der frühen Phase des Rennens Rundengewinne verbuchen. Maurice hatte bei diesem Tempo schon Probleme das Feld zu halten. Nach einem grippalen Infekt war er noch zu geschwächt um dieses Rennen erfolgreich zu beenden. Nach 200 Runden gab er entkräftet auf und mit ihm sein Partner Florian, der sich für dieses Rennen viel vorgenommen hatte.









Vorbereitungsrennen in Wettstetten am 15.07.01

Außer Konkurenz fuhren die beiden Bahnasse bei brütender Hitze das B/C-Straßenrennen in Wettstetten. Viel gibt es bei dem Rennen das selten von irgendwelchen Attacken geprägt worden ist nicht zu erzählen. Florian und Maurice spulten locker die 130 Wettkampfkilometer ab. Im Massensprint der Feldes gewann Michael Schmelz vor Claus Hengmith, die Münchner kennen Sie ganz genau aus der Juniorenzeit wo Sie sich mehrere heiße Fights mit ihnen geliefert haben (meistens mit dem besseren Ausgang für die Münchner).Nach dem Wettkampf radelten die beiden Richtung Heimat. Nach 250 km und 7,5 Stunden war der "Arbeitstag" geschafft... . 

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Bei der Nummernausgabe sind wir wegen der hohen Nummer fast in Ohnmacht gefallen. Es gab sogar welche mit 2..

Kriterium in Rosenheim am 14.07.01

Es waren zwar nicht viele Elitefahrer am Start zum Rosenheimer Kriterium aber so ziemlich die Besten. Mit dem RSV Rosenheim und Kempten waren es auch sicherlich die Teams der Kriteriumscracks. Auf einem sehr gefährlichen Kurs waren für die Fahrer der Hauptklasse 90 km (100 Runden) zurückzulegen. Für Einige war das Rennen gleich vorbei, der Übermut zahlt sich selten aus und so machten immer wieder neue Fahrer Bekanntschaften mit dem Straßenbelag. Am Anfang wurde ein verhaltenes Tempo angeschlagen, nur zu den Wertungen platzierten sich die Topfahrer an die Spitze um die begehrten Punkte zu kassieren.Bald setzte sich eine 4 Mann-Spitzengruppe ab in der Grassmann, Schmidt, Schubert und Oldrich vertreten waren. Das Feld schaute zu wie die Gruppe immer mehr Vorsprung herausfuhr. Als Trainingsrennen für das bevorstehende, bedeutsame Bahnrennen "1001 Runde" wollten Florian und Maurice das Rennen nutzen. Allerdings hielt es die beiden bei dem Anblick des dahinrollenden Feldes nicht lange im Sattel. Maurice führte das Feld eine Runde von vorne langsam an die Gruppe heran, bevor Florian noch eins besser gab und die Spitzenreiter in Sichtweite des Feldes brachte. Dann war es um die Ausreißer getan und jeder der im Feld verbliebenden konnte um die Wertungspunkte mitsprinten. In einem spannendem Finish gewann Schubert (Kempten) vor Comploi und Schmidt (Rosenheim).

Deutsche Meisterschaft 2er Mannschaft in Chemnitz am 06.07.01

Lest dazu unseren ausführlichen Bericht mit super Fotos

Kriterium in Dachau am 01.07.01

Florian stand mit vier Platzierungen kurz vor dem Aufstieg in die Elite A-Klasse (der höchsten Amateurklasse), zu der er noch einen Platz unter den ersten zehn benötigte. Maurice, der schon seit den Junioren in der Elite A-Klasse fährt, würde durch einen Platz unter den ersten zehn diese Klasse bestätigen. Mit dieser Motivation gingen die Beiden ins Rennen und wie sich nach 100 Metern zeigte, setzte Maurice alles auf eine Karte und fuhr, noch vor der ersten Kurve, seine Attacke. Das Feld schien diesen Ausreißversuch nicht ernst zu nehmen, obwohl er für diese Kamikazefahrweise bekannt ist. Zwei Wegbegleiter schlossen das Loch zu ihm und verstärkten die Chancen  dem Feld zu enteilen. Das Feld machte zunehmens Pace und ließ sich kaum noch durch die Teamkameraden, die hinten bremsten, bändigen. Maurice fuhr den beiden Mitstreitern davon um allein sein Heil in der Flucht zu suchen. Mit Erfolg; die ersten fünf Punkte gingen an ihn. Kurz darauf rollte das Hauptfeld an den Spitzenfahrer heran. Durch beherzte Attacken glänzte Christoph Allwang (Sturmvogel), der einem im Verlauf des Rennens leid tun musste. Schließlich fuhren stets alle hinter ihm her als er den Arsch vom Sattel hob. Florian fuhr zur Mitte des Rennens eine Attacke; mit dabei war auch Mika Oldrich (die beiden müssen sich schon blind verstehen; war es doch nicht das erste mal das sie zusammen in der Spitzengruppe vertreten waren). Sie fuhren einen sehenswerten Vorsprung heraus und konnten sich 15 km vor dem Feld behaupten. Florian ersprintete dabei, knapp hinter Kleinheinz (Kempten), zweimal 3 Punkte. Kaum zu glauben, dass er kurz nachdem ihn das Feld eingeholt hat zusammen mit Maurice für die Pace im Feld sorgte um eine Ausreißergruppe zu stellen. In der letzten Wertung reichte es leider für die beiden nicht mehr. Florian wurde mit 6 Punkten Fünfter und stieg somit in die Elite A-Klasse auf, die Maurice mit seinem Siebten Platz bestätigte. Gewonnen hat Holger Burth aus Herpersdorf.

Kriterium in Fürstenfeldbruck am 30.06.01

Schon vor dem Start des Amateurrennens war klar, daß das ein schnelles Rennen werden mußte. Die Zielgerade war 500 Meter lang und der Wind blies kräftig von hinten. 100 Radrennfahrer nahmen die 65 km (50 Runden) in Angriff. Die erste ernstzunehmende Attacke kam von Florian, der sich gemeinsam mit Mika Oldrich (Landshut) vom Peleton löste. Florian sicherte sich durch einen bravourösen Sprint fünf Punkte. Doch der Vorsprung wurde vom nacheilendem Feld gering gehalten, sodass noch eine kleinere Gruppe vom Feld zu den zwei Ausreißern hinspringen konnte. In dieser Konstellation harmonierte diese Spitzengruppe nicht mehr. Die logische Folge; das Feld schloss zu den fünf Fahrern auf. Als das Peleton kurz verschnaufte, fuhr Thomas Hartmann dem Feld davon. 10 Runden lang, bis 5 Verfolger zu ihm aufschließen konnten. Mit dabei war Maurice, der in der darauffolgenden Wertung im Sprint 3 Punkte ersprintete. Doch auch diese Gruppe passte nicht zusammen und die einzelnen Fahrer wollten sich lieber für die Wertungssprints schonen als sich entscheidend vom Feld abzusetzen. So wurden sie 2 Runden vor dem Ziel vom heranrasendem Hauptfeld eingeholt und übersprintet. Die letzte Wertung gewann Daniel Palicki, der somit auch das Rennen vor dem Punktgleichen Holger Burth (Herpersdorf) gewann. Florian wurde letztendlich 8ter, Maurice 11ter.

 

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Maurice bei einem seiner zahlreichen Fluchtversuchen

Straßenrennen in Landshut am 24.06.01

Bei sengender Hitze startete das 90 Fahrer starke Feld. Zu bewältigen war ein 6,7 km langer Rundkurs mit zwei eher leichteren Bergen (insgesamt 147,5 km). Nach wenigen Metern fuhr eine Drei-Mann-Spitzengruppe davon; mit dabei Florian und Maurice. Doch das Feld hatte aufgepasst und setzte den drei Fahrern nach. Nach zwei gefahrenen Runden setzten sich vier Fahrer vom Peleton ab; darunter Matthias Allwang (Sturmvogel München) und Maurice. Die vier fuhren einen maximalen Vorsprung von knapp zwei Minuten heraus bis das Feld die Jagd eröffnete und das Tempo fossierte. Schnell schmolz der Vorsprung; kurze Zeit später wurden die Vier von einer Verfolgergruppe gestellt. Dabei war auch Markus Köcknitz (Sturmvogel München), der die Gruppe nochmals sprengte und mit vier weiteren Fahrern die Verfolger abschütteln konnte. Der Rest der Gruppe wurde wieder vom Hauptfeld "geschluckt". Die Spitzengruppe fuhr einen Vorsprung von 5 Minuten heraus, der auch noch Zeit für taktische Spielerein ließ. Im Feld rührte sich unterdessen nicht mehr viel und man fuhr zügig aber nicht konsequent dem Ziel entgegen. Die Spitzengruppe teilte sich kurz vor dem Ziel erneut. Den Sieg   konnte sich Max Hagen (Landshut) vor Markus Köcknitz als Dritten holen. Florian wurde im Sprint des Hauptfeldes, der von Maurice vorbereitet wurde Neunter; Robert Eggenhofer Elfter.   

Kriterium in Neuötting am 23.06.01

Bei strahlendem Sonnenschein ging es in das 60 km lange Radrennen. Nach 200 m fuhr Florian die erste Attacke des Rennens. Einige Fahrer setzten sofort nach und schlossen zu Florian auf und vereitelten damit den frühen Vorstoß. In der ersten Wertung des Rennens sicherte sich Markus Köcknitz (Sturmvogel München) wichtige Punkte für eine gute Platzierung. Nach der Hälfte des Rennens befand sich Markus auf einem sehr guten 2. Platz. Das sollte sich noch ändern, als sich 4 Fahrer, darunter auch Florian, vom Feld lösten. Sie waren sich einig und harmonierten gut miteinander, sodass die Vier das Hauptfeld überrundeten. Florian, der von Markus sofort an die Spitze "chauffiert" wurde, konnte allerdings im letzten Sprint keine Punkte mehr holen und wurde somit sehr guter Vierter. Markus wurde beachtenswerter Achter.

Priener Nachtkriterium am 15.06.01

120 Runden zeigte die Anzeigetafel in Prien vor dem Start der Eliteamateure an; 120 mal 500 Meter waren zu bewältigen. Gleich nach dem Startschuss verabschiedete sich vom Hauptfeld eine Ausreißergruppe mit Rosenheimer Besetzung. Trotz des hohen Tempos im Feld gewannen sie kontinuierlich an Vorsprung und konnten zur Mitte des Rennens das Peleton überrunden. Maurice versuchte ebenfalls nach dem Rundengewinn mit einer Gruppe wegzufahren; vergebens. Stets holte Ihn das Feld ein. Auch Christoph Allwang (RV Sturmvogel München) probierte mit ehrgeizigen Vorstößen vom Feld wegzukommen und wurde ein ums andere mal wieder gestellt. Nach zwei Drittel der Distanz gelang es Christoph doch mit einer Gruppe wegzukommen und sogar den Rundengewinn zu fahren, sodass er zur Spitze aufschloss. Der Rundengewinn kostete Ihm zu viel Kraft als das er um den Sieg mitfahren konnte. Er belegte hinter den Rosenheimer Trio Platz acht; Maurice wurde 16ter. 

Kriterium in Massing am 14.06.01

Die Elite der Kriteriumsspezialisten versammelte sich am Feiertag in Massing. Bei schönem Wetter und angenehmer Kulisse ging es auf die 1,2 km lange Runde, die technisch nicht allzu viel von den Fahrern abverlangte. Vom Start weg wurde ziemlich zügig gefahren, sodass das Feld sich selten zu einer "Traube" formierte. Meistens reihten sich die Fahrer wie an einer Perlenschnur hintereinander auf. So ging es auch in die erste Wertung, die sich durch Kamikazekünste Felix Rohrbach aus Landshut sicherte. Nach einer Prämienwertung in der Florian den zweiten Platz belegte, fuhr Maurice dem Feld davon; im Schlepptau drei weitere Fahrer. Da die Gruppe permanent, durch den Rosenheimer Fahrer Kink in Ihren Bemühungen vom Feld wegzukommen, gestört wurde konnten sie sich nie weiter absetzen. In der Wertungsrunde wurde Maurice dritter, bevor die Spitzengruppe mit Ihm eingeholt wurde. Markus Köcknitz, auch vom RV Sturmvogel München sammelte danach fleißig Punkte und machte sich berechtigte Hoffnung auf das "Stockerl". Diese Pläne durchkreuzte eine Drei-Mann-Spitzengruppe, die eine Wertung nach der anderen absahnten. Zum Ende des Rennens spannte sich die gesamte Münchener Mannschaft, die mit 9 Mann zum Rennen angereist war, vor das Feld um die Ausreißer zu stellen. Vergebens. Markus belegte einen guten aber sicherlich für Ihn ärgerlichen vierten Platz und Maurice kam auf Platz neun.

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Maurice bei Tempoverschärfung im Feld

Kriterium in Lohhof am 09.06.01

Es regnete vor, nach und während des Rennens unaufhaltsam auf uns ein. Somit wurde die fast einen Kilometer lange Runde zur einer Schlitterpartie. Gleich in den ersten Runden kam es daher zu einem Sturz, von dem alle "Sturmvögel", damit auch Florian und Maurice verschont geblieben sind. Es war von Anfang an ein schnelles Rennen in dem zum x-ten male die Rosenheimer Truppe das Rennen dominierten. Daran konnten auch Florian und Maurice, die mit Ihren Vorstößen eine Vorentscheidung herbeiführen wollten, nichts ändern. Mit der Entscheidung um den Sieg hatten die Beiden nichts zu tun. Maurice belegte letztendlich den 15. Platz.

Kriterium in Wartenberg am 04.06.01

Auf einem fahrerisch sehr anspruchsvollem Kurs, der teilweise über Kopfsteinpflaster führte, wurden die 51 Starter beim Wartenberger Kriterium geschickt. Schon früh löste sich aus dem Hauptfeld die ersten Fahrer. Unter anderem Maurice, der gemeinsam mit Stefan Mittelhammer (ebenfalls München) das Heil in der Flucht suchte. Doch kurz vor der Wertung wurden Beide vom herbeieilenden Hauptfeld eingeholt. Im Anschluss an diese Wertung fuhren vier Fahrer dem Peleton davon, dabei vom Team-Bavaria, Florian. Anfangs harmonierte die Gruppe gut und somit gewannen sie schnell an Vorsprung. Im Hauptfeld bremsten Jens B., Jens W., Markus K. und Maurice (Team Bavaria) und gemeinsam vereitelten sie viele Vorstöße der anderen Fahrer, die zur Spitzengruppe aufschließen wollten. In einer günstigen Situation schloss Markus selbst zur Spitzengruppe auf und holte sich wertvolle Punkte um den Sieg. Das Feld machte im Anschluss Pace um an die Fünf heranzukommen. Großen Anteil dabei hatten die Rosenheimer Fahrer, allen voran Martin Comploi, die das Feld wieder heranführten. Martin Comploi dominierte von da an das Rennen und gewann eine Wertung nach der Anderen. Florian, der meist auf die Prämienwertungen fuhr und Markus, der die Wertungssprints im Auge behielt mischten aber weiterhin fröhlich mit. Am Schluss gewann Martin Comploi nach einer starken Leistung souverän. Markus belegte den vierten Platz, Jens W. den Neunten und Florian den 11. 

Bahnrennen in Niederpöring am 03.06.01

 Es fanden sich beim Bahnrennen in Niederpöring, auf der auch in zwei Monaten die bayerische Bahnmeisterschaft ausgetragen wird,  einige Topathleten ein. Somit sollte es ein spannendes Rundenrekordfahren und ein Punktefahren über 50 km geben. Nach einer halbstündigen Verspätung, wegen einem kurzem Regenschauer (offene Radrennbahn), konnte das Rundenrekordfahren beginnen. Ein Schweizer hatte dabei die Nase vorn. Darauf folgte dann das Punktefahren über 150 Runden. Doch nach der ersten Wertung, die Holger Burth (Herpersdorf) für sich entschied, wurde das Rennen wegen Regenschauern unterbrochen. Nach einer längeren Pause wurde das Rennen nochmals gestartet und die Distanz auf 120 Runden verkürzt. Schon vor dem Start musste Florian aufgrund eines Defektes das Rennen aufgeben und schaute von außen zu wie Markus Köcknitz (München) 25 Runden allein wegfuhr und sich insgesamt 10 Punkte ergatterte. Nachdem Markus eingeholt worden ist, stand fest, dass für ihn gefahren werden muß um den Sieg nach München zu holen. So spannte sich Maurice vor jeder Wertung vor das Feld und lotste somit Markus in eine günstige Sprintposition. Vor der letzten Wertung sah es schon ganz nach einem Sieg des Müncheners aus, doch sollte ihm die letzte Wertung doch noch den Sieg kosten. Diese gewann Holger Burth im Sprint und holte sich somit 10 Punkte und schloß somit zu Markus nach Punkten auf, sodass bei Punktgleichheit die letzte Wertung die Entscheidung brachte. Markus wurde mit 30 Punkten Zweiter, Maurice trotz seiner Sprintvorbereitungen Siebter.

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